Publikationen

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Das hebräische Theater in Israel ist Spiegel (und Zerrspiegel) der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in einem dynamischen, aber auch vielfältig zerrissenen und von äußeren und inneren Konflikten bedrohten Land. Die Beiträge dieses Bandes beleuchten die spannungsvolle Präsenz der jüdischen Tradition (Bibel und Talmud) auf der israelischen Bühne und behandeln einige ihrer wichtigsten Autoren (Mosche Schamir, Joshua Sobol, Motti Lerner, Joseph Mundy, Shulamit Lapid).

Eine besondere Rolle spielen Motive aus dem Bereich der Psychoanalyse, die auf der Bühne spielerisch verarbeitet werden.

Erschienen in Zeitschrift für Theaterpädagogik Nr 65

Seit 5 Jahren praktiziert  der Arbeitskreis Kirche und Theater in der Evangelischen Kirche in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogischen Institut, Lingen ein Kooperations- und Austauschprogramm „Palästinensischer Deutscher Dialog über Theater und Theaterpädagogik“ mit palästinensischen und deutschen Theatern, Schultheatern und Amateurtheatern und Hochschulen.

Ein Netzwerk zwischen palästinensischen und deutschen Theatern, Ausbildungsstätten, Verbänden, Theaterpädagog*innen, Theatermacher*innen und Theaterwissenschaftler*innen ist aufgebaut worden und dazu ein Internet Portal zum Informationsaustausch. Diese Website ist seit 2013 in Betrieb und wird stark genutzt www.masrah-theater.net. An dem Netzwerk beteiligen sich heute alle wichtigen Theater in Palästina, wie das Ashtar Theatre, Ramallah, das Nationaltheater Hakawati, Jerusalem, das Freedom Theatre, Jenin, das Diyar Dance Theatre, Bethlehem, das Yes Theatre, Hebron, das Al Harah Theatre, Beit Jala, das Inad Theatre, Beit Jala, das Al Qasabeth Theatre, Ramallah, sowie das Dar Al Kalima College und die Universität Bethlehem und das GoetheInstitut Ramallah. Von deutscher Seite beteiligen sich neben dem Arbeitskreis Kirche und Theater und dem Institut für Theaterpädagogik, Osnabrück-Lingen, die Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater und Vertreter von Hochschulen in Berlin, Dortmund, Hannover, Greifswald, Hildesheim und Braunschweig, Verbände wie der Bundesverband der Theaterpädagogen, der Bundesverband Schultheater, das Theaterpädagogische Zentrum Lingen und die Kinderkulturkarawane, sowie Theater wie das Junge Schauspiel und die Theaterpädagogik des Staatstheaters Hannover, der Jugendclub der Schaubühne Berlin, das Theater Essen, das Cactus Theater Münster.

Published in Zeitschrift für Theaterpädagogik Nr 65

For the last five years now, the Arbeitskreis Kirche und Theater of the Evangelical Church in Germany and the Institute for Theatre Pedagogy in Lingen have been putting a cooperation and exchange programme into practice called “Palestinian-German Dialogue on Theatre and Theatre Education”, which links together Palestinian and German theatres, universities and amateur and school theatres.

A network connecting Palestinian and German theatres, training establishments, associations, theatre educators, theatre producers and theatre scholars has been set up, with a internet portal also having been created so that information can be exchanged. The website www.masrah-theater.net has been in operation since 2013 and is used very frequently. Today, all the important theatres in Palestine are active in the network, such as the Ashtar Theatre in Ramallah, the Hakawati National Theatre in Jerusalem, the Freedom Theatre in Jenin, the Diyar Dance Theatre in Bethlehem, the Yes Theatre in Hebron, the Al Harah Theatre in Beit Jala, the Inad Theatre in Beit Jala and the Al Qasabeth Theatr in Ramallah, as well as the Dar Al Kalima College, the University of Bethlehem and the Goethe-Institut Ramallah. On the German side, the following institutions are involved alongside the Arbeitskreis Kirche und Theater, the Institute for Theatre Pedagogy Osnabruck-Lingen and the Hanover region’s Palestine Initiative (whose “Filistina” event included the theatre performances discussed below): the Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater and representatives of universities in Berlin, Dortmund, Hanover, Greifswald, Hildesheim and Braunschweig, associations such as the Bundesverband der Theaterpädagogen, the Bundesverband Schultheater, the Theaterpädagogische Zentrum Lingen and the Kinderkulturkarawane, as well as theatres such as the Junges Schauspiel und Theaterpädagogik of the Staatstheater Hannover, the Jugendclub of the Schaubühne Berlin, the Theater Essen and the Cactus Theater Münster.

Im Modus der Gabe Ingrid Hentschel, Una H. Moehrke, Klaus Hoffmann (Hrsg./Eds.)
Im Modus der Gabe


Das Buch erschliesst Konzepte der Gabe und des Gabentauschs für den kunsttheoretischen Diskurs der Gegenwart.
Im Mittelpunkt stehen Modelle aus Theater, bildender Kunst und Performance, in denen Prozesse des Austauschs, des Transfers und der Reziprozität wirksam sind. Angesichts der performativen Entwicklung der Gegenwartskünste diskutieren die Beiträge inwieweit die aus ethnologischer, philosophischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive entfalteten Konzepte der Gabe sich als tragfähig erweisen, um das Selbstverständnis aktueller künstlerischer Praxis im Spannungsfeld von Autonomieanspruch und sozialer Wirksamkeit zu reflektieren und ethisch zu akzentuieren.

Die Herausgeber erweitern in dieser Publikation mit ihren Autoren und Künstlern aus den verschiedensten fachlichen und künstlerischen Feldern die bisherige Diskussion um die brisante Verflechtung von Ökonomie, Moral und Kunst.
Über den theoretischen Diskurs zu Konzeptionen der Gabe und der Gabenökonomie hinaus, der sicherlich angesichts der aktuellen ökonomischen Entwicklungen neue Brisanz erfährt, gibt der vorliegende Band der Diskussion neue Impulse, wird hier die Gabe doch erstmals im Horizont von Konzepten der Bildenden Kunst, von Theater und Performance gedacht und auf aktuelle Entwicklungen bezogen. Die Herausgeber haben mit dieser Publikation der Diskussion um die Relevanz der Gabentheorien tatsächliche eine Gabe hinzugefügt.

Der Band versammelt Beiträge namhafter Künstler und Wissenschaftler.
Dorothee Bauerle-Willert (Kunstgeschichte), Christine Biehler (Kunst/Kunstvermittlung), Mohammadreza Farzad (Teahterwissenschaft), Lili Fischer (Performance), Dieter Haselbach (Kulturforschung), Ingrid Hentschel (Theaterwissenschaft), Klaus Hoffmann (Theatre for Development), Klaus Lichtblau (Soziologe), Thomas Henke, Christian Heilig (Video/Installation), Marcel Martin (Theologie), Una H. Moehrke (Bildende Kunst), Tino Seghal (Kunst), Hanne Seitz (Ästhetische Bildung), Gerhard Stamer (Philosophie), Ian Watson (Performance Studies), Kristin Westphal (Bildungswissenschaften), Smadaar Yaaron (Theater), Wolfgang Zinggl (Aktionskunst)


25,- € - Informationen und Bestellungen -> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sthetische Bildung), Gerhard Stamer (Philosophie), Ian Watson (Performance Studies), Kristin Westphal (Bildungswissenschaften), Smadaar Yaaron (Theater), Wolfgang Zinggl (Aktionskunst)

25,- € - Informationen und Bestellungen

>>> Rezension von Gerd Koch und Melanie Letschnig

Workshop Teilnehmer

Vom Migrantentheater zur postmigrantischen Suchbewegung

Der Artikel ist im infodienst - Das Magazin für kulturelle Bildung Juli 2009 erschienen.
Herausgeber sind der Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e.V. (bjke) und die Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen NRW e.V. (LKD) - www.infodienst-online.de


KLAUS HOFFMANN
Theaterwissenschaftler, ehemaliger langjähriger Vorsitzender der BAG Spiel & Theater

Literatur
Hoffmann, Klaus und Klose, Rainer (Hrsg.): Theater interkulturell- Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen, Berlin 2008
Laudenbach, Peter: Süddeutsche Zeitung, 12.4.2008
Fleckwitz, Andreas: Das hybride Subjekt, Weilerswist 2006

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Cover - SCENA - Irritation und VermittlungUnsere Gesellschaft ist interkulturell und multireligiös. Reagieren Theater und Performance auf diese Pluralität und Heterogenität? Seit zehn Jahren untersucht SCENA als Fachtagung, Festival und Forschungskontext das Wechselspiel von Theater(pädagogik), Religion und Inter-/Transkulturalität.

Auf der Basis der Tagung "Dialog Theater und Religion" 2008 an der Universität Hamburg - Zentrum für Performance Studies, Interdisziplinäres Zentrum Weltreligionen im Dialog, Arbeitskreis Kirche und Theater, BAG Spiel & Theater - thematisiert der Band folgende Aspekte:

Dialog: Das Fremde und Andere in den Künsten und Religionen.
Irritation: Grenzen/Tabus der Darstellbarkeit religiöser Inhalte und Fragen.

Vermittlung: Konzepte zum interkulturellen und interreligiösen Dialog.
Projekte: Best Practise interkultureller Theaterarbeit in Theater/Schule/Freizeit.

Informationen und Bestellungen -> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

19,90 € - für AKT Mitglieder 25% Rabatt

Wolfgang Sting, Norma Köhler, Klaus Hoffmann, Wolfram Weiße, Dorothea Grießbach (Hg.):
Reihe Scena Beiträge zu Theater und Religion Bd. 4, 2010 (LiT – Verlag). ISBN 978-3-643-10065-8

>>> Rezensionen G.Koch, G.Jeschonnek, F.Vaßen, K.Pewny

Cover Anneliese Hanelt / Norbert Radermacher, Deutschland

Zentrales Thema des Symposions im Rahmen des 11. Welt-Kindertheater-Festes war die Frage nach der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Kunst und Kultur mit Kindern, die in Krisensituationen und unter schwierigen sozialen Bedingungen aufwachsen.

Der Kongress ging von der These aus, dass die gestalterischen, konstruktiven Potentiale der Kunst in der Lage sind, destruktive soziale und psychische Zustände zu überwinden. Kinder leiden in ganz besonderem Maße unter gesellschaftlichen Missständen, kriegerischen Auseinandersetzungen, Naturkatastrophen, aber auch unter schwerwiegenden Krankheiten und Familienkrisen. Die zentrale Frage des Kongresses war: Kann die visionäre und therapeutische Kraft der Kunst bei der Bewältigung der Konflikte und Probleme helfen und kann sie die damit verbundenen traumatischen Blockaden lösen?

Während des Kongresses stellten zahlreiche Referenten und Fachleute aus dem In- und Ausland sowohl praktische Modelle und Projekte, als auch konzeptionelle Ansätze der Theaterarbeit mit Kindern in Krisensituationen in Form von Impulsreferaten, Filmen und Praxisdemonstrationen vor. So berichtete Dr. Hanna Khoury, ein palästinensischer, in Israel lebender Psychologe z.B. von seiner Arbeit mit traumatisierten palästinensischen jnd israelischen Kindern, Mischa Prince stellte ein Theaterprojekt mit jugendlichen Mitgliedern krimineller, rivalisierender Banden in Guatemala vor und zeigte seinen Dokumentarfilm „Still alive".

Weitere Referenten stellten ihre Arbeit mit ehemaligen Kindersoldaten in Uganda und Sudan) sowie mit jugendlichen Gefängnisinsassen und Drogenabhängigen (Serbien) vor. Bei allen vorgestellten Theaterprojekten zeigte die Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen, die in Krisensituationen aufwachsen, eine sehr positive Wirkung. Vielen Kindern und Jugendlichen war es durch die Theaterarbeit und weitere kreative Arbeit (z.B. Malerei) gelungen, ihr Trauma zu überwinden und neue Lebensperspektiven zu entwickeln.

Der Fachkongress, der mit Grundsatzreferaten von Bernd Ruping und Klaus Hoffmann eingeleitet wurde, hat gezeigt, dass die Darstellende Kunst mit ihrer identitätsstiftenden Wirkung besonders geeignet, den betroffenen Kindern einen Weg in eine Zukunft ohne Angst zu ermöglichen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen zur sozialen Integration ist die kommunikative aber auch heilende Kraft der Sprache. Seine Sprache wiederfinden, d. h. berichten können über die schrecklichen Ereignisse, die Angst auf der Bühne herausschreien können, ist ein oft langer Prozess, der das Theater zur Sozialarbeit funktionalisieren.

Kontakt: www.amateurtheatre.net

Scena - Spiel - Ritual - DarstellungIngrid Hentschel, Klaus Hoffmann (Hg.), SCENA Beiträge zu Theater und Religion Bd.II,
Spiel Ritual Darstellung, Münster 2005

Ingrid Hentschel und Klaus Hoffmann Scena
Beiträge zu Theater und Religion

Mit internationalen Festivals und begleitenden Symposien entdeckt und untersucht SCENA seit 1998, was das Theater der Gegenwart mit Religion zu tun hat.

Thema des vorliegenden 2. Bandes ist die Verbindung von Spiel - Ritual - Darstellung in unterschiedlichen künstlerischen und kulturellen Kontexten an den Schnittstellen von Theater und Religion. Aktuelle Inszenierungen und Stücke wählen Komik und Ritual, gehen der Verbindung von Parodie und Heiligem im Volkstheater nach, wie bei Dario Fo oder im anatolischen und israelischen Theater. Aus unterschiedlichen Perspektiven - von der islamischen Mystik bis zu zeitgenössischer Performance-Kunst in den USA und Deutschland sowie im internationalen Tanztheater - beleuchten die Beiträge die Darstellbarkeit und Wirksamkeit ästhetischer und religiöser Erfahrung.

Spiel - Ritual - Darstellung, 19,90 €
Bestellung -> www.bag-online.de

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Ingrid Hentschel, Klaus Hoffmann (Hg.), SCENA Beiträge zu Theater und Religion Bd.I, Theater Ritual Religion, Münster 2004

SCENA
Beiträge zu Theater und Religion Das internationale Festival „SCENA - Theater und Religion", als Biennale seit 1998 in Hannover veranstaltet, gab den Anlass für die Buchreihe. Die Verbindung vom Festival mit einem Symposion, von Anschauung und Abstraktion kennzeichnen SCENA. Mit Theatergruppen aus unterschiedlichen Religionen und verschiedenen Kulturen, mit Theaterpraktikern und -Wissenschaftlern, Theologen und Ethnologen wagen wir uns in das komplexe und komplizierte Geflecht von Theater und Religion, künstlerisch, wissenschaftlich, forschend.

Das l. Buch "Theater-Ritual-Religion" dokumentiert die Vorträge der Symposien über spirituelle und religiöse Aspekte im internationalen Theater der Gegenwart in Deutschland, Israel und in den USA. Es beschreibt Rituale und Theatralität in Korea, Japan und Bali und berichtet vom Theater in sakralen Räumen in Salzburg und in der Schweiz.

Theater - Ritual - Religion, 257 Seiten, 19.90 €

Bestellung -> www.bag-online.de

Rezension des Buches -> www.bag-online.de

Begegnungen zwischen Theater und Kirche Klaus Hoffmann, Julia Helmke
Begegnungen zwischen Theater und Kirche


Welche Kriterien gibt es für theatrales Spiel im Kirchenraum, wo beginnt die produktive Reibung und wo die Grenzverletzung? Weshalb ist gerade die performative Kunst so geeignet, um sich religiösen und biblischen Themen anzunähern? Wie bedingen sich Text und Bild, Gottesdienst und Inszenierung? Geht es nicht vor allem darum, eine gute Geschichte zu erzählen, geht es um das Spielen an sich? Wann wird aus dem göttli­chen Spiel eine ernste Predigt?
Viele Fragen wurden gestellt auf einer deutschlandweiten Tagung in Hannover zu „Theater in Kirchen und um Kirchen herum“. Intendanten, Schauspieler, Performance-Künstlerinnen, Theologen und Theatergruppen­leiterinnen haben in der vorliegenden Publikation darauf Antworten gesucht und gefunden.

Autorinnen und Autoren wie Thomas Erne, Lars-Ole Walburg, Nadine Giese, Klaus Hoffmann, Gerhard Marcel Martin, Bernd Hillringhaus, Hannes Langbein, Ingrid Hentschel, Boris M. Gruhl, Steffi Krapf, Matthias Gräß­lin, Maren Schmidt, Annetta Meißner-Jarasch und Julia Helmke verknüpfen theoretische Reflexion mit der Beschreibung von Praxisbeispielen, Projekten mit Kindern und Jugendlichen, integrativen und interreligiösen Theaterformen.

Ein Buch, das ermutigt, die Begegnungen zwischen Kirche und Theater weiter voranzutreiben, sich inspirieren zu lassen von gelungenen Formaten und zu wagen, neu ins Gespräch zu kommen.

EUR 15,00 Informationen und Bestellungen -> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!